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Datterich

„Bezahle, wenn mer Geld hat, des is kah Kunst, aber bezahle, wenn mer kahns hat, des is e Kunst…“ – Das dürfte wohl eines der bekanntesten Zitate aus dem „Datterich“ von Ernst Elias Niebergall sein. Die Geschichte des Datterich, eines entlassenen, versoffenen Finanzbeamten, der sich munter durchs Leben schnorrte, schrieb Niebergall 1841 und charakterisierte damit den typischen Darmstädter.

Zum Ausflug in die Wissenschaftsstadt hatte das Familienzentrum eingeladen. Alfred J. Arndt leitete den unterhaltsamen und sehr informativen Spaziergang auf den Spuren des Datterich, bei dem oft gelacht wurde. Vieles aus der damaligen Zeit treffe auch heute noch zu, waren sich die 14 Teilnehmer einig.

Von der Bushaltestelle ging es zum Herrengarten und von dort zum „Langen Lui“ auf dem Luisenplatz. Am „Datterich-Brunnen“ an der Stadtbibliothek, am Niebergall-Brunnen am Ende der Großen Bachgasse und am Pädagog, der ehemaligen Lateinschule (Ludwig-Georgs-Gymnasium) wurde ebenfalls Halt gemacht. Alfred J. Arndt las an den Stationen Szenen aus dem Datterich und erklärte die Zusammenhänge. Seltenere und ausgefallenere Wörter konnte er gut und auf amüsante Weise verdeutlichen. Damals hat man sich öfter französischer Wörter bedient, während heute das Amerikanische in die deutsche Sprache einfließe.

Als Alfred J. Arndt das Zitat zum Besten gab: „Ich wahß net, ich hab heit schon de ganze Daag so en vasteckte Dorscht“ war es Zeit fürs Mittagessen, bei dem die Gruppe ins Restaurant Bockshaut einkehrte. Letzte Station war anschließend das Grabmal Niebergalls auf dem alten Friedhof.